Moosseedorf besticht durch seine Vielfältigkeit, wie
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Der Botti, är isch nümme da, dr Botti, wo viel Guets het ta.
Vor vielen Jahren lebte hinter dem Schwarzkopf, im Grauholz, der Riese Botti, dessen Kraft die eines normalen Menschen weit übertraf. Mit seinen Riesenpranken riss er 30-jährige Buchen aus dem Boden und mit seinen Fingerspitzen zerdrückte er Steine, als wären sie aus Pappe. Seine Stärke liess er nicht an den Menschen aus; vielmehr war er äusserst friedfertig und half den Leuten in der Umgebung wie er nur konnte. Die Menschen aber fürchteten den Riesen und seine ausserordentliche Kraft. Zusammen mit seiner Schwester hausten sie angeblich in einer Höhle im Tannacker, auch bekannt unter dem Namen "Tüüfels-Chuchi".
Die Riesenmenschen sollen schliesslich mangels Anerkennung, an Enttäuschung und Verbitterung gestorben sein. Botti habe sich sein Grab selber geschaufelt. Er legte sich hinein und schloss die Augen. Die Schwester trug zwei riesige Steinbrocken in ihrer Schürze herbei und legte einen Stein zum Kopf, den anderen zu Bottis Füssen, gut zehn Meter weit auseinander.
Bottis Grab musste in den Sechziger Jahren beim Bau der Autobahn verlegt werden. Die Stätte befindet sich heute zwischen der "Tannacheren" und dem "Forsthus". Botti könne seit der Verlegung aber keine Ruhe mehr finden. Böse Zungen behaupten, er steige hin und wieder aus seinem Grab und strecke seine Füsse auf die Autobahn, so dass es am Grauholz zu Verkehrsstau komme.
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