Information zum Projekt «Respektvolles Miteinander» der Gemeinde Moosseedorf

03. Jan 2022

Der Gemeinderat Moosseedorf hat sich ambitionierte und wichtige Schwerpunkte für die Legislatur 2021-2024 gesetzt. Mit dem Projekt «Respektvolles Miteinander» legt er den Grundstein, um den Schwerpunkt «Miteinander statt nebeneinander» zu erarbeiten und dessen Ziele zu erreichen.

Ausgangslage
Moosseedorf ist geprägt von Vielfalt. Wir haben es heute mit einer komplexen Form der Vielfalt zu tun. Menschen und Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichen Muttersprachen aus geografisch unterschiedlichen Regionen, Mentalitäten, Lebensformen, Herkünften, Sprachen, Vorlieben und Bedürfnissen leben auf engem Raum bzw. innerhalb eines Gemeinwesens zusammen. Hinzu kommt die vorherrschende Individualgesellschaft mit ihren Ansprüchen, Erwartungen, veränderten Werten und Haltungen sowie damit einhergehenden Spannungsfeldern. Die Gemeinde Moosseedorf, ihre Institutionen sowie Organisationen sehen sich mit diesen vielfältigen Herausforderungen und Problemlagen konfrontiert, die sich in den unterschiedlichen Bereichen des Gemeinwesens bemerkbar machen und aufzeigen, dass Handlungsbedarf besteht. Der Gemeinderat schaut hin, stellt sich diesen Herausforderungen und hat zu diesem Zweck das Projekt «Respektvolles Miteinander» ins Leben gerufen.

Idee und Zweck des Projekts
Moosseedorf ist eine lebenswerte und attraktive Wohn- und Lebensgemeinde und soll es auch bleiben. Es gilt daher, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, sich als Bürgerin und Bürger sowie als Gemeindebehörde für einen angenehmen, nachhaltigen Lebensort einzusetzen, sich generationenübergreifend für das respektvolle Mit- und Füreinander zu engagieren und Kontakte zu Mitmenschen zu pflegen. Dazu gehört auch, dass Angebote innerhalb des Gemeinwesens koordiniert und Ressourcen gebündelt sowie die Einwohnerinnen und Einwohner ins Projekt einbezogen werden.

Partizipation bzw. Teilhabe heisst aber im Projektverständnis nicht nur, dass wir als Bevölkerung das Recht haben, am Gemeinwesen teilzuhaben, sondern auch die Pflicht, dieses Recht aktiv wahrzunehmen und uns zu engagieren, d.h. unseren eigenen persönlichen Beitrag zum respektvollen Miteinander und zur Erhaltung eines lebenswerten Umfelds zu leisten, sei es durch das Ausüben von Ehrenämtern oder Freiwilligenarbeit, durch private Initiativen, durch Vernetzung oder durch die Kontaktpflege zur Verwaltung und den Gemeindebehörden – für unsere Gemeinde, für unser Zusammenleben und für unsere Zukunft.

Letztlich soll sich das Projekt «Respektvolles Miteinander», dessen Angebote, Erkenntnisse und Massnahmen als Leitfaden durch sämtliche Gemeindeebenen sowie alle Bevölkerungsgruppen ziehen und in den Gemeindestrukturen verankern. Es soll das Gemeinwesen und die Bevölkerung befähigen, mit den zukünftigen Herausforderungen adäquat umgehen und sie gemeinsam meistern zu können.

Umsetzung
Das Projekt ist im Dezember 2021 gestartet und dauert bis im Frühjahr 2023. Die Projektleitung wird durch Daniela Bötschi wahrgenommen. Vertreterinnen und Vertreter (so genannte Teilprojektleiterinnen und –leiter) aus zentralen Bereichen des Gemeinwesens unterstützen die Projektleiterin in der Umsetzung. Gemeinsam bilden sie den Projektausschuss.

Aktionswochen, projektspezifische Angebote und Veranstaltungen sowie themenspezifische Ideenwerkstätte sind angedacht, um die Bevölkerung, Institutionen und Organisationen aktiv einzubeziehen. Das Begegnungszentrum (BEMO) bietet die ideale Projekt- und Wirkungsstätte für die Umsetzung «Respektvolles Miteinander». Maria Matter ist dabei nicht nur als Leiterin des Begegnungszentrums, sondern auch als Teilprojektleiterin involviert.

Informationen rund ums Projekt, die Projektplanung und –umsetzung erteilen Daniela Bötschi, Projektleiterin und Maria Matter, Leiterin Begegnungszentrum (BEMO). Interessierte können sich gerne direkt ans Begegnungszentrum wenden bzw. zu den Öffnungszeiten vorbeikommen.

Daniela Bötschi

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