Ortsplanungsrevision

Die baurechtliche Grundordnung der Gemeinde, bestehend aus Zonenplan und Baureglement,wurde am 12. Juni 2009 im Rahmen der Ortsplanungsrevision vom Kanton genehmigt.

Das Konzept Siedlungsentwicklung vom 14. Juni 2004 bildete die Basis der Arbeiten. Dieses wurde bewusst nicht als Richtplan festgelegt. Es beinhaltet die wichtigsten Grundsätze zur Orts- und Siedlungsentwicklung der Gemeinde und enthält als Strategiepapier des Gemeinderates ein Realisierungsprogramm mit Massnahmenblättern.

Die Entwicklung der Gemeinde soll heute vorausblickend geordnet und für die nächsten fünfzehn und mehr Jahre festgelegt werden. Ausgangspunkt sind, ausgehend von der übergeordneten Gesetzgebung, die bisherige Entwicklung, die bestehenden Planungsinstrumente, die Entwicklungsvorstellungen der Gemeinde, die Planungsabsichten der Genossenschaft Migros Aare Bern und weitere Anliegen. Die Entwicklung ist zudem auf die Nachbargemeinde Urtenen-Schönbühl abzustimmen.

Es müssen die neusten Erkenntnisse aus der Raumplanung (RPG) mit Vorgaben von Bund (ARE), Kanton (AGR) und Region (RGSK) in die Arbeiten einfliessen. Ziel ist es in kurzer Zeit eine einfache und verständliche Planung zu entwickeln. Der Einbezug der Bevölkerung soll im Prozess bereits frühzeitig initiiert werden.

Die Ortsplanungsrevision erfolgt in zwei Schritten und soll innerhalb von etwa drei bis vier Jahren zur Abstimmung durch die Gemeindeversammlung geführt werden.

In einem ersten Schritt sollen im Modul 1 „Richtplan Raumentwicklung“ die Entwicklungsziele der Gemeinde behördenverbindlich festgelegt werden. Der Richtplan Raumentwicklung enthält die Grundzüge der gewünschten Entwicklung bezüglich Siedlung, Landschaft, Freizeit und Verkehr und stellt die zwingende Voraussetzung dar für künftige Einzeleinzonungen von Baugebieten. Er wird durch den Gemeinderat beschlossen und durch den Kanton genehmigt.

In einem zweiten Schritt soll die Nutzungsplanung mit den Modulen 2 bis 4 als verbindliche Bestandteile der Ortsplanungsrevision (OPR) erarbeitet werden.

In der eidgenössischen Volksabstimmung vom 3. März 2013 wurde die Teil-Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) angenommen. Dieses hat Auswirkungen auf die Ortsplanungsrevision der Gemeinde Moosseedorf. Für die Ortsplanungsrevision ist der Richtplan 2030 des Kantons Bern verbindlich.


Informations- und Mitwirkungsveranstaltung vom 26. August 2019

Der Gemeinderat hat für den 26. August 2019 zu einen öffentlichen Informations- und Mitwirkungsanlass über den Stand der Ortsplanungsrevision und die mögliche Überbauung Moosbühl eingeladen. Über 90 Personen haben teilgenommen. Hier können Sie die Präsentation der Gemeinde sowie die Konzeptpräsentation der extra Landschaftsarchitekten AG Bern einsehen.


Stand der Ortsplanung

Im Dezember 2019 hat das Amt für Gemeinden und Raumordnung den zweiten Vorprüfungsbericht verfasst. Der Kanton ist bei Neueinzonungen sehr restriktiv vor allem wenn Fruchtfolgeflächen oder Kulturland betroffen ist. Aufgrund der aktuellen Situation hat sich die Bereinigung verzögert. Zudem verlangt das AGR eine dritte Vorprüfung. Der Zeitplan sieht wie folgt aus:

  • dritte Vorprüfung  Juni - August 2020
  • öffentliche Auflage September 2020 und Informationsveranstaltung
  • Beschluss Gemeindeversammlung 5. Dezember 2020

Planungsmehrwerte

Der Gebäudeschätzer ist im Augenblick daran, die Planungsmehrwerte aufgrund der Ortsplanungsrevision zu berechnen. Die Berechnungsdossier werden in mehreren Tranchen den Grundeigentümern eröffnet. Die erste Tranche wurde verschickt. Die restlichen Dossiers werden im Juni 2020 verschickt.




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